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Büchenbach – der Zweckverband zur Wasserversorgung Büchenbach-Aurach-Gruppe hat sich im Rahmen einer kürzlich stattgefundenen Verbandsversammlung neu konstituiert.
In einer geheimen Wahl wurde der Büchenbacher Bürgermeister Helmut Bauz einstimmig zum Verbandsvorsitzenden gewählt. Bauz übt das Amt bereits seit 2003 aus.
Zu seinem Stellvertreter wurde der Rother Bürgermeister Andreas Buckreus gewählt. Auch diese Wahl erfolgte einstimmig. In den Verbandsausschuss wurden zusätzlich Bürgermeister Friedrich Koch (Gemeinde Georgensgmünd), Norbert Dörfler, Christian Wild, Ingrid Karg, Martin Winkler und Heinz Bieberle gewählt.
Herr Sebastian Rother wurde formal zum Geschäftsführer und Frau Susanne Böhm zur Kassenverwalterin bestellt. Beide üben diese Funktionen bereits seit einigen Jahren aus. Mit der formalen Bestellung durch die Verbandsversammlung wurde ein Hinweis aus der überörtlichen Rechnungsprüfung umgesetzt.
Der Zweckverband versorgt neben Büchenbach die Dörfer und Weiler Breitenlohe, Hebresmühle, Aurau, Asbach, Kühedorf, Ottersdorf, Tennenlohe, und Ungerthal der Gemeinde Büchenbach sowie Rothaurach, Pfaffenhofen, Pruppach, Treffersäge und Meckenlohe aus dem Stadtgebiet Roth.
Rittersbach, Mäbenberg und Weinmannshof aus dem Bereich der Gemeinde Georgensgmünd werden ebenso wie der Schwabacher Stadtteil Obermainbach aus dem Büchenbacher Wasserwerkt versorgt.
Die tägliche Wasserabgabe an einem Wintertag liegt bei ca. 900 Kubikmetern. Bei Hitze und langanhaltender Trockenheit wie momentan im Sommer 2026 schnellt der tägliche Wasserverbrauch auf bis zu 2.800 Kubikmeter hoch.
Erfreulicherweise sind die insgesamt vier Brunnen des Zweckverbandes auch in diesem Sommer ausreichend leistungsfähig.
Der Zweckverband fördert das Wasser zu einem kleinen Anteil von ca. 15 % aus einem 90 Meter tiefen Brunnen im Wald südlich von Büchenbach sowie den Löwenanteil aus den drei Flachbrunnen (ca. 15 Meter tief) im Bereich des Rednitzgrundes südlich von Pfaffenhofen. Ca. 85 % des geförderten Wassers werden somit nachhaltig aus dem oberen Grundwasserstockwerk gewonnen. Das Wasserschutzgebiet zum Schutz der vier verbandseigenen Brunnen erstreckt sich auf große Waldgebiete südlich von Büchenbach sowie auf einen Großteil der Rednitzwiesen östlich der Bahnlinie, nördlich der Mündung der Aurach in die Rednitz.
Trotz enormer Investitionen in das ca. 100 Kilometer lange Leitungsnetz kommt es leider immer wieder zu Wasserrohrbrüchen, wie zuletzt im Bereich Rothaurach-Nord. Dank des beherzten Eingreifens des Geschäftsführers Sebastian Rother und des Wasserwarts
Karl-Wilhelm Frank konnte der massive Rohrbruch mit Hilfe des Eckersmühlener Bagger-betriebes Raum in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli repariert werden, so dass der wenige hundert Meter nördlich von Rothaurach befindliche Aussiedlerhof mit Viehstall am Morgen wieder mit dem lebensnotwendigen Trinkwasser versorgt werden konnte.
Verbandsvorsitzender Bauz bedankt sich in diesem Zusammenhang auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Rothaurach sowie beim Büchenbacher Stützpunktkommandanten Manfred Sommerauer für die Unterstützung.
Der am nahegelegenen Wohnhaus entstandene Schaden durch die ungeplant ausgetretenen Wassermassen wurde seitens der zuständigen Haftpflichtversicherung bereits aufgenommen, so dass eine zeitnahe Regulierung für die betroffene Familie erfolgen kann.
Die Verantwortlichen des Zweckverbandes betonen in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der weiteren strategischen Erneuerung der Versorgungsanlagen.
In den vergangenen 20 Jahren wurde ca. ein Drittel des Rohrleitungsnetzes (ca. 30 Kilometer) erneuert.
Für die nächsten Jahre sind weitere Leitungserneuerungen bei Rittersbach sowie südlich von Büchenbach geplant. Ebenso sollen die Wasserleitungen im Bereich Ringstraße, Sudetenstraße und Frankenstraße in den kommenden beiden Jahren erneuert werden.







