Rathaus Aktuell: Gemeinde Büchenbach

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Verwaltung

Hauptbereich

Geflügelpest im Landkreis Roth

Autor: Jasmin Kupfer
Artikel vom 15.03.2021

Vollzug des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) sowie der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung);

Allgemeinverfügung zur Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebietes sowie Anordnung von Schutzmaßnahmen in diesen Gebieten auf Grund der amtlichen Feststellung des Ausbruchs der aviären Influenza (Geflügelpest) in einem Geflügelbestand im Gebiet des Landkreises Roth.

1. Sperrbezirke aufgrund der Geflügelpest

Auf Grund der amtlichen Feststellung des Ausbruchs der hochpathogenen aviären Influenza (Geflügelpest) am 06.03.2021 in einem Geflügelbestand im Bereich der Stadt Roth im Landkreis Roth, nach mutmaßlicher Einschleppung der Tierseuche Anfang März 2021, werden folgende Gebiete des Landkreises Roth zum Sperrbezirk i.S.d. § 21 Abs. 1 Satz 1 der Geflügelpest-Verordnung erklärt:

Sperrbezirke:

  • Gemeinde Roth - Ortsteile: Barnsdorf, Belmbrach, Bernlohe, Birkach, Eckersmühlen, Eichelburg, Eisenhammer an der Roth, Haimpfarrich, Heubühl, Hofstetten, Kiliansdorf, Kupferhammer an der Roth, Leonhardsmühle, Obere Glasschleife, Obersteinbach an der Haide, Roth, Untersteinbach an der Haide, Wallersbach, Wallesau, Zwiefelhof
  • Gemeinde Allersberg - Ortsteile Fischhof, Grashof, Polsdorf
  • Gemeinde Hilpoltstein - Ortsteile Lösmühle, Stephansmühle, Weiherhaus, Gebiet um die Freizeitanlage und den Sporthafen

2. Beobachtungsgebiete aufgrund der Geflügelpest

  1. Auf Grund der amtlichen Feststellung des Ausbruchs der hochpathogenen aviären Influenza (Geflügelpest) am 06.03.2021 in einem Geflügelbestand im Bereich der Stadt Roth im Landkreis Roth, nach mutmaßlicher Einschleppung der Tierseuche Anfang März 2021, werden folgende Gebiete des Landkreises Roth zum Beobachtungsgebiet i.S.d. § 27 Abs. 1 Satz 1 der Geflügelpest-Verordnung erklärt:

Beobachtungsgebiete:

  • Abenberg - Waldgebiet ca. ½ km östlich von Kleinabenberg
  • Allersberg – Allersberg, Altenfelden, Appelhof, Brunnau, Ebenried, Eisbühl, Eismannsdorf, Eppersdorf, Eulenhof, Göggelsbuch, Guggenmühle, Harrhof, Heblesricht, Kronmühle, Lampersdorf, Realsmühle, Reckenricht, Reckenstetten, St. Wolfgang, Schönbrunn, Stockach, Uttenhofen, Wagnersmühle
  • Büchenbach - alle Ortsteile
  • Georgensgmünd - alle Ortsteile
  • Hilpoltstein – Altenhofen, Auhof, Auholz, Aumühle, Bischofsholz, Eibach, Fuchsmühle, Grauwinkl, Heuberg, Hilpoltstein, Hofstetten, Jahrsdorf, Knabenmühle, Lochmühle bei Heuberg, Lochmühle bei Oberrödel, Löffelhof, Marquardsholz, Minnettenheim, Mörlach, Oberrödel, Patersholz, Paulusmühle, Riedersdorf, Rothenmühle, Schweizermühle, Seitzenmühle, Solar, Unterrödel, Weihersmühle, Zell
  • Rednitzhembach - alle Ortsteile
  • Röttenbach - alle Ortsteile
  • Roth – Bernlohe, Finstermühle, Harrlach, Hasenbruck, Meckenlohe, Pfaffenhofen, Pruppach, Rothaurach, Untere Glasschleife, Unterheckenhofen
  • Schwanstetten - alle Ortsteile
  • Thalmässing - Wald und landwirtschaftliche Flächen nordöstlich von Pyras, Waldstück nordöstlich von Tiefenbach
  • Wendelstein - Waldstück südlich von Sperberslohe
  • Gemeindefreie Gebiete - Abenberger Wald, Heidenberg, Soos

Grenzübersicht zu den Beobachtungs- und Sperrbezirken

Die Grenzen des Sperrbezirkes bzw. des Beobachtungsgebietes sind in der unten aufgeführten Karte, die Bestandteil dieser Allgemeinverfügung ist, mit der Farbe BLAU (Beobachtungsgebiet) bzw. ROT (Sperrbezirk) gekennzeichnet.

3. Gesetzliche Pflichten, die mit der Erklärung zum Sperrbezirk/Beobachtungsgebiet einhergehen

Pflichten, die sowohl im Sperrbezirk, als auch im Beobachtungsgebiet, kraft Gesetzes gelten

  • Jeder, der im o.g. Sperrbezirk/Beobachtungsgebiet Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel) oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält (ausgenommen Tauben), hat dem Landratsamt Roth, Fachbereich Veterinärwesen, unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart
     
  • und ihres Standortes, die Anzahl der verendeten gehaltenen Vögel sowie jede Änderung anzuzeigen.
     
  • Jeder, der Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel) oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält (ausgenommen Tauben), hat sicherzustellen, dass die Ställe oder die sonstigen Standorte des  Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- oder Einwegschutzkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standortes des Geflügels unverzüglich ablegen und die Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich nach Maßgabe der Empfehlungen des Friedrich-Loeffler-Institutes über Mittel und Verfahren für die Durchführung einer tierseuchenrechtlich vorgeschriebenen Desinfektion gereinigt und desinfiziert und Einwegschutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird.
     
  • Gehaltene Vögel (Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten, ausgenommen Tauben) zur Aufstockung des Wildvogelbestandes dürfen nicht frei gelassen werden.
     
  • Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.
     
  • Transportfahrzeuge und Behälter, mit denen gehaltene Vögel (Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten, ausgenommen Tauben), frisches Fleisch von Geflügel, tierische Nebenprodukte von Geflügel, Futtermittel oder sonstige Materialien, die Träger des hochpathogenen aviären Influenzavirus sein können., befördert worden sind, sowie Fahrzeuge, mit denen ein Bestand mit gehaltenen Vögeln befahren worden ist, sind unverzüglich nach jeder Beförderung nach Maßgabe der Empfehlung des Friedrich-Loeffler-Institutes über Mittel und Verfahren für die Durchführung einer tierseuchenrechtlich vorgeschriebenen Desinfektion zu reinigen und zu desinfizieren.
     
  • Gehaltene Vögel (Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten, ausgenommen Tauben), frisches Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse sowie tierische Nebenprodukte von Geflügel dürfen weder in einen noch aus einem Betrieb verbracht werden. Im Sperrbezirk gilt dies in Beständen mit gehaltenen Vögeln darüber hinaus für sämtliches Fleisch von Geflügel, Säugetiere, sonstige tierische Nebenprodukte und Futtermittel.
     

Gesetzliche Pflichten, die mit der Erklärung zum Sperrbezirk/Beobachtungsgebiet einhergehen

Pflichten, die nur im Sperrbezirk kraft Gesetzes gelten

  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel) oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält (ausgenommen Tauben), hat diese/s in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten, dichten Abdeckung und aus einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss, zu halten.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder die sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren zu sichern.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat nach jeder Einstallung oder Ausstallung von Geflügel die dazu eingesetzten Gerätschaften und den Verladeplatz zu reinigen und zu desinfizieren sowie nach jeder Ausstallung die frei gewordenen Ställe, einschließlich der dort vorhandenen Einrichtungen und Gegenstände, zu reinigen und desinfizieren.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat betriebseigene Fahrzeuge abweichend von § 17 Absatz 1 Satz 1 der Viehverkehrsverordnung unmittelbar nach Abschluss eines Geflügeltransportes auf einem befestigten Platz zu reinigen und zu desinfizieren.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat Fahrzeuge, Maschinen und sonstige Gerätschaften, die in der Geflügelhaltung eingesetzt und in mehreren Ställen oder von mehreren Betrieben gemeinsam benutzt werden, jeweils vor der Benutzung in einem anderen Stall oder, in den Fällen, in denen die Gerätschaften von mehreren Betrieben gemeinsam benutzt werden, im abgebenden Betrieb vor der Abgabe nach Maßgabe der Empfehlung des Friedrich-Loeffler-Institutes über Mittel und Verfahren für die Durchführung einer tierseuchenrechtlich vorgeschriebenen Desinfektion zu reinigen und zu desinfizieren.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat eine ordnungsgemäße Schadnagerbekämpfung durchzuführen und hierüber Aufzeichnungen zu machen.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat den Raum, den Behälter oder die sonstigen Einrichtungen zur Aufbewahrung verendeten Geflügels nach jeder Abholung, mindestens jedoch einmal im Monat, zu reinigen und zu desinfizieren.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zum Wechseln und Ablegen der Kleidung und zur Desinfektion der Schuhe vorzuhalten.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat es zu unterlassen, frisches Fleisch von Geflügel aus einer Schlachtstätte, einem Zerlegebetrieb oder einem Kühlhaus zu befördern. Dies gilt nicht, soweit frisches Fleisch von Geflügel außerhalb des Sperrbezirkes gewonnen und von frischem Fleisch von Geflügel, das im Sperrbezirk gewonnen worden ist, getrennt gelagert und befördert worden ist oder das frische Fleisch von Geflügel vor dem 21. Tag der vermutlichen Einschleppung des hochpathogenen aviären Influenzavirus in den Seuchenbestand gewonnen und von frischem Fleisch getrennt gelagert und befördert worden ist, das nach diesem Zeitpunkt gewonnen worden ist. Weitere Ausnahmen gelten für die Beförderung im Durchgangsverkehr auf Bundesfernstraßen oder Schienenverbindungen, soweit das Fahrzeug nicht anhält und Geflügel oder frisches Fleisch von Geflügel nicht entladen wird, und für die sonstige Beförderung von Konsumeiern, die außerhalb des Sperrbezirkes erzeugt worden sind.
     
  • Jeder, der im Sperrbezirk Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten hält, hat es zu unterlassen gehaltene Vögel, Eier oder Tierkörper gehaltener Vögel auf öffentlichen oder privaten Straßen oder Wegen, ausgenommen auf betrieblichen Wegen, zu befördern.

Punkt 4. - 6. und ein Link zur Übersicht der aktuell betroffenen Gebiete

4. Die sofortige Vollziehung der Gebietsfestlegungen unter den Ziffern 1 und 2 des Tenors wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) angeordnet.

5. Kosten werden nicht erhoben.

6. Die Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben.

Die gesamte Allgemeinverfügung wurde veröffentlicht im Amtsblatt des Landkreises Roth Nr. 7 vom 8. März 2021.

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine Übersicht der aktuell betroffenen Gebiete in Bayern, sind auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (www.lgl.bayern.de) unter dem Stichwort „Geflügelpest“ verfügbar