Rathaus Aktuell: Gemeinde Büchenbach

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Verwaltung

Hauptbereich

Anschluss des Aurachtalsammlers an die Kläranlage Roth

Autor: Lena Konrad
Artikel vom 01.07.2019

„Was lange währt, wird nun auch endlich gut“: Die Gemeinderäte von Büchenbach und Kammerstein hatten bereits in ihrer gemeinsamen Sitzung am 10. Dezember 2013 den Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Aurachtal gegründet. Zweck dieses Verbandes ist der Bau eines Sammelkanales, welcher die Abwässer der Dörfer Breitenlohe, Kühedorf, Götzenreuth, Gauchsdorf, Neumühle und Schopfhof der Gemeinde Büchenbach sowie des Ortsteils Mildach der Gemeinde Kammerstein in die Kläranlage der Stadt Roth zur Reinigung transportieren soll. Weitere Ortsteile sollen künftig noch folgen. Diese sind u.a. Aurau und Asbach für Büchenbach sowie im Jahr 2020 Albersreuth, Barthelmesaurach, Günzersreuth, Hasenmühle und Rudelsdorf für Kammerstein. Angedacht ist, nach der Auflassung der Kläranlage Poppenreuth, auch der Anschluss von Kammerstein-Süd, Neppersreuth und Poppenreuth.

Die Kanalleitung zwischen Neumühle und der Staatsstraße ST 2220 (Abenberg – Roth) wurde bereits in den Jahren 2014 bis 2016 errichtet. Das letzte Teilstück bis zum Kanalnetz der Stadt Roth nach Rothaurach wurde im Spülbohrverfahren verlegt. Durch diese Baumaßnahme sowie den Bau des Pumpwerkes an der alten Kläranlage Breitenlohe können nunmehr die Abwässer über den insgesamt 8,1 km langen Sammelkanal zur Kläranlage Roth transportiert werden. Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen einschließlich Anschlusskostenbeitrag für die Zentralkläranlage Roth insgesamt rund 3,0 Mio. €. Nach Anschluss aller Dörfer wird das Abwasser des Aurachtals in Höhe von ca. 4.200 sogenannten Einwohnerwerten zusätzlich in der Zentralkläranlage Roth mitgereinigt. Somit erstreckt sich das Einzugsgebiet der Zentralkläranlage der Stadt Roth mit einer Ausdehnung von ca. 26,5 km von Rudelsdorf (Gemeinde Kammerstein) im Westen bis nach Reckenricht (Markt Allersberg) im Osten - eine Ausdehnung, die von der einen Landkreisgrenze - hin zu Ansbach - bis hin zur anderen Landkreisgrenze - nämlich der nach Neumarkt - reicht.

Inzwischen konnte auch die vertragliche Grundlage für die Einleitung des Abwassers der Ortsteile von Büchenbach und Kammerstein in die Kläranlage Roth unterzeichnet werden. Zuvor hatten die Verbandsräte des Zweckverbands Aurachtal in der Sitzung vom 20. Mai 2019 und die Stadtratsmitglieder von Roth in der Sitzung am 28. Mai 2019 der "Zweckvereinbarung über den Anschluss an die Kläranlage Roth" zugestimmt.

Zur Unterzeichnung des Vertragswerkes hatten sich die Ersten Bürgermeister Helmut Bauz (Büchenbach) und gleichzeitig Zweckverbandsvorsitzender, Walter Schnell (Kammerstein) sowie Ralph Edelhäußer (Roth) vor Ort getroffen und die Messeinrichtung am Übergabeschacht in Rothaurach besichtigt. Alle drei Amtsträger sind davon überzeugt, dass der Rückbau der bisherigen (Klein- )Kläranlagen und die Schaffung von Sammellösungen von Grund auf langfristig die wirtschaftlichste Lösung für abwassertechnische Anlagen ist.

Die zentrale Reinigung der anfallenden Abwässer wurde auch vom Wasserwirtschaftsamt Nürnberg als der zuständigen Fachbehörde ausdrücklich befürwortet, so der für den Landkreis Roth zuständige Abteilungsleiter Klaus Seite 2 von 2 Winkelmair. Da durch den Anschluss an größere Kläranlagen auch die Güte und Qualität an den kleineren Gewässern steigt, werden doch diese dadurch von den Einleitungen der oft schon älteren Kläranlagen befreit. Aus Sicht aller Beteiligten ist der abwassertechnische Anschluss des Aurachtals an die Zentralkläranlage der Stadt Roth auch ein hervorragendes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden Kammerstein und Büchenbach sowie der Kreisstadt Roth unter Einbeziehung der zuständigen Fachbehörde, dem Wasserwirtschaftsamt. Das Projekt bildet dadurch zudem eine ökologische Vorbildfunktion für andere Kommunen und dient letztendlich dem Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger sowie der Umwelt. "Eine ökologische und ökonomische Win-Win-Situation", wie es Klaus Winkelmair, kurz und knapp zusammenfasste.