Für die Senioren in Büchenbach
Seniorenbeirat 2023 - 2026
Ein Jahr vor der Neuwahl hat der Seniorenbeirat Büchenbach wieder eine erste Vorsitzende.
In der Wahl wurde Petra Nägele als neue erste Vorsitzende des Seniorenbeirates gewählt. Als Stellvertreterin ist weiter Ursula Traxler in ihrem Amt bestätigt worden.
Bei den Neuwahlen im Herbst 2026 freut sich der Seniorenbeirat über viele Bewerbungen und neue Gesichter, die die Arbeit des Gremiums mit unterstützen und sich für Senioren in der Gemeinde Büchenbach einsetzen.
Was ist der Seniorenbeirat?
Der Seniorenbeirat zur Wahrnehmung und Koordination der besonderen Interessen der Senior*innen ist parteipolitisch und konfessionell neutral und unabhängig. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Seniorenbeirates werden vom Gemeinderat für die Dauer von drei Jahren berufen. Er sollte sich aus vier bis maximal 15 Mitgliedern aus verschiedenen Vereinen, Kirchen oder aus Personen mit besonderem Bezug zur Gemeinde zusammensetzen. Sie werden in ihrer Arbeit vom Arbeitskreis Senioren unterstützt und beraten.
Der Seniorenbeirat hat folgende Aufgaben:
Er setzt sich für die Interessen älterer Menschen in der Öffentlichkeit ein, er bemüht sich um
- verbesserte Lebens- und Wohnbedingungen sowie Freizeit- und Hilfsangebote,
- Möglichkeiten aktiver Lebensgestaltung und
- Integration der Senioren in das öffentliche Leben.
Darüber hinaus berät er den Gemeinderat und die Verwaltung in den die Senioren betreffenden Fragen. Der Beirat koordiniert Veranstaltungen, vernetzt Angebote und Gruppierungen und kann das Seniorenangebot durch eigene Veranstaltungen ergänzen.
Selbstverständnis des SBR Büchenbach
Die Seniorenarbeit wird traditionell von den Kirchen gepflegt. Heute werden diese Aufgaben auch von Seniorenheimen, staatlich geförderten und ehrenamtlichen Organisationen durchgeführt. Selbstverständlich kümmert sich auch fast jeder Verein um seine älteren Mitglieder.
Der SBR Büchenbach ist kein Verein, nicht politisch oder konfessionell gebunden, vertritt aber über 1.200 Senioren in Büchenbach. Ca. 23 % der Einwohner sind 60 Jahre und älter.
Der SBR möchte weder bei Arbeitsinhalten noch bei Terminen mit anderen Vereinen oder Organisationen konkurrieren.
Ein verantwortungsvolles Miteinander bedeutet das Respektieren von Grenzen. Jeder hat in seinem Schwerpunkt die Federführung. Die eigenen Grenzen enden da, wo die Grenzen anderer beginnen.
Unser Ziel ist es – wie in anderen Gemeinden auch – in einem Gemeindehaus für unsere Senioren ein vielschichtiges Angebot zur Freizeitgestaltung, regelmäßige Beratungsstunden, monatlich ein preiswertes Essen zum gemeinsamen Verzehr und gelegentlich größere Veranstaltung anzubieten. Dafür vernetzen wir uns auf Landkreis- und Landesebene, um Erfahrungen und Angebote auszutauschen.
Unsere Vorgehensweise
Wie planen wir dabei vorzugehen?
Es werden Kontakte geknüpft und Vertrauen aufgebaut.
Es folgen Angebote wie z.B. Kaffee und Kuchen.
Dann folgen Beratungs- und Hilfsangebote. Dazu ist es nötig
- kompetent und zuverlässig aufzutreten und
- immer am gleichen Ort und zum gleichen Zeitpunkt erreichbar zu sein.
Im letzten Schritt wird versucht die Infrastruktur bezüglich der Bedürfnisse der Senioren zu verbessern.
Im § 2 Abs. 1. „Der Satzung für den Seniorenbeirat der Gemeinde Büchenbach“ steht:
Der Seniorenbeirat setzt sich für die Interessen älterer Menschen in der Öffentlichkeit ein, er bemüht sich um
- bessere Lebens- und Wohnbedingungen sowie Freizeit- und Hilfsangebote,
- Möglichkeiten aktiver Lebensgestaltung
- Integration der Senioren in das öffentliche Leben.
Dies möchten wir um folgende Punkte konkretisieren:
- Fragen, die die Vorbereitung auf das Alter betreffen
- Fragen des Ausbaus und der Intensivierung der Beratungs- und Hilfsangebote für Senioren
- Fragen des Ausbaus von Einrichtungen für Senioren
- Fragen, die die Infrastruktur, den örtlichen Straßenverkehr und die Verkehrssicherheit betreffen
- Fragen zur Planung und Durchführung der kulturellen Angebote und Freizeitangebote für Senioren
Dies ist – nach unserer Überzeugung - im Interesse aller Bürger, da voraussichtlich alle irgendwann zur Gruppe der Senioren*innen gehören werden, und dann hoffentlich unser vorausgegangenes Engagement zu schätzen wissen.
Exkursion in die Oberpfalz – Wohnen im Alter
Am 17.01.2026 fand organisiert durch Ariane Winter vom Seniorenbüro eine Exkursion mit dem Ziel verschiedene Arten für seniorengerechtes Wohnen zu besichtigen statt.
Der erste Stopp führte die Gruppe aus Gemeinderätinnen, Herrn Bürgermeister Bauz, Seniorenbeirätinnen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern nach Eslarn. Dort konnte in den letzten Jahren der Umbau und die Renovierung des alten Schulhauses im Rahmen der Städtebauförderung, sowie des kommunalen Wohnraumförderprogrammes (Komm WFP) umgesetzt werden. Eindrucksvoll zeigte die Quartiersmanagerin, Frau Brenner, wie in dem Ort mit 2652 Einwohnern der Umbau zu einem Vorzeigeprojekt wurde. Neben den barrierefreien Wohnungen gibt es Gemeinschaftsräume und durch das Förderprogramm Seniorenhausgemeinschaft können auch Angebote und Unterstützung für die Bewohnerinnen und Bewohner angeboten werden. Eine der sechs Wohnungen konnte die Gruppe auch besichtigen. Das Motto des Hauses „Gemeinsam statt einsam“ ist auf jeden Fall richtig gewählt.
Im Anschluss wurde die Fahrt fortgesetzt um nach einer kleinen Stärkung ein Projekt in Neunburg vorm Wald anzusehen. Dort konnte die Gruppe ein genossenschaftliches Wohnprojekt besichtigen. Getreu dem Motto von Friedrich Willhelm Raiffeisen: „Was einer allein nicht schafft, schaffen viele“ entstand hier sicherer, günstiger Wohnraum für Senioren mit lebenslangem Wohnrecht. Aus dem Vorstand der Gensossenschaft berichtetete Herr Wild über die Entstehungsgeschichte. Unterstützt wurde er dabei von Frau Deml, Staatssekretärin a.D., die als Stadtratsmitglied Mitinitiatorin war. In dem Wohnblock befinden sich 19 barrierefrei Wohnungen mit Stellplätzen und Gemeinschaftsflächen, die Hälfte davon gefördert. Um einziehen zu können müssen die Interessenten Genossenschaftsanteile erwerben und dann ein Nutzungsentgelt ähnlich einer Miete zahlen. Herr Wild berichtete auch von den Schweirigkeiten, die während der Krisen der letzten Jahre erhebliche Probleme beim Bau und auch eine Umgestaltung nötig machten, er erzählte aber auch von den Vorteilen, die die Wohngemeinschaft in der Form einer Genossenschaft mit sich bringt. “Für mich als Rentner klang das viel besser, als ein kleines Häuschen zu suchen - was ich ursprünglich plante. Vor allem die Barrierefreiheit und Seniorengerechtigkeit und eine mögliche, aber nicht gezwungene Gemeinschaft fand ich für mein zunehmendes Alter wesentlich sinnvoller“, sagte Herr Wild zusammenfassend.
Mit interessanten Einblicken machten sich die Exkursionsteilnehmer am Nachmittag auf den Rückweg.
10 Jahre Seniorenbeirat Büchenbach
Seniorenbeirat feiert sein 10-jähriges Bestehen im Bürgersaal Büchenbach mit kleinem, aber feinem Programm
Der Seniorenbeirat Büchenbach besteht seit 10 Jahren. Im Jahr 2015 wurde die Seniorenarbeit in Büchenbach auf professionelle Beine gestellt und erstmals ein Seniorenbeirat gegründet.
Daher lud die Gemeindeverwaltung in den Bürgersaal ein. Neben den aktuellen Mitgliedern konnten auch zwei ehemalige Vorsitzende sowie die Mitglieder des Arbeitskreises Senioren des Gemeinderates und die Büchenbacher Pfarrer Herr Ertl und Herr Reicherzer von Bürgermeister Bauz begrüßt werden. Im aktuellen Beirat setzen sich 9 Seniorinnen und ein Senior für die Belange der älteren Bevölkerung ein. Von Anfang an dabei ist Ursula Traxler, ein besonderer Dank für dieses langjährige Engagement.
In den letzten Jahren hat das Gremium ein eindrucksvolles Programm geschaffen, mit Veranstaltungen wie dem Seniorenfrühstück, dem Tanztee, dem Volksliedersingen, dem gemeinsamen Mittagstisch sowie einer Einkaufsfahrt. Zusätzlich organisieren sie auch Konzerte oder ein Weinfest und beteiligen sich an gemeindlichen Festen. Neben diesen gesellschaftlichen Veranstaltungen zur Teilhabe und Vermeidung von Einsamkeit setzte sich der Beirat aber auch für eine Verbesserung der Barrierefreiheit ein, dies bestätigte auch Pfarrkurat Reicherzer in einer kleinen Ansprache, so entstand z.B. der Lifter in den Pfarrsaal mit Unterstützung des Beirates. Ein weiteres Highlight ist sicher, dass der Beirat sich für den Büchenbacher Bürgerbus einsetzte. So wird es auch nicht mehr mobilen Seniorinnen und Senioren ermöglicht an Veranstaltungen teilzunehmen.
Die Vorsitzende Frau Nägele dankte ihrem Team für die Unterstützung und warb bereits jetzt dafür, dass sich bei den Neuwahlen, die im Herbst 2026 anstehen, Bürgerinnen und Bürger bewerben, so dass die kommenden Herausforderungen weiterhin mit Energie und neuen Ideen angegangen werden können. Musikalisch begleitet wurde der Abend mit Musik der Rothsteier und für ordentlich Stimmung mit Gesang und Geschichten sorgten die Schnabelbremsen.
Mit einem Dank an alle Beteiligten blickt die Verwaltung mit Bürgermeister Bauz und der Vertreterin des Seniorenbüros, Frau Winter, optimistisch auf die nächsten Jahre: Die ehrenamtliche Arbeit im Gremium ist und bleibt ein wichtiges Bindeglied zwischen Seniorinnen und Senioren, Verwaltung und Politik und daher ein großer Dank für das ehrenamtliche Engagement!
Seniorenbeirat Büchenbach veranstaltet mit der Verkehrswacht Rollator Training
Am 18. Juli 2025 fand im Garten des Seniorenhof Büchenbach ein praxisorientiertes Rollatortraining statt. Das Ziel der Veranstaltung, die auf Anregung von Petra Nägele gemeinsam mit Marlies Dammköhler und Anni Barkholz vom Seniorenbeirat Büchenbach zustande kam, war es einen korrekten Umgang mit dem Rollator auch bei unebenem Untergrund oder Borsteinen zu bekommen. Auch die richtige Griffhöhe und das Funktionieren der Bremsen wurde von den Veranstaltern noch geprüft. Vorab gab es in dem Kurs, der von der Verkehrswacht Roth durchgeführt wurde auch noch einen spannenden Theorieteil, in dem z.B. richtiges Einsteigen in den Bus erklärt wurde.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchwegs positiv: Viele fühlten sich sicherer und auch der Austausch untereinander sowie die netten Gespräche trugen zum Gelingen des Kurses teil.
Ein Dank an die Verkehrswacht für die tolle Organisation des Kurses sowie allen Teilnehmende, dass sie so zahlreich und motiviert teilgenommen haben.
Mitglieder des Seniorenbeirats Büchenbach
Petra Nägele
1. Vorsitzende
Mobiltelefon: 0170 2373356
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Betty Berg
Schriftführerin
Telefonnummer: 09171 62830
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Barbara Raaf
Beisitzerin
Mobiltelefon: 0152 33817661
Telefonnummer: 09171 98520
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Anna Barkholz
Beisitzerin
Telefonnummer: 09171 3484
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Doris Maunz
Beisitzerin
Telefonnummer: 09171 62264
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